Landkreis Osnabrück

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+++ Einsatz Nr: 11 – F_Fläche_klein es brennt eine Rutsche +++

Ankum: Plastikspielzeug brannte auf einer Rutsche
psb Ankum. Zu einer brennenden Rutsche auf einem Spielplatz am „Wittekindsweg“ wurde am Sonntagabend um 18:22 Uhr die Feuerwehr Ankum und die Polizei alarmiert.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle teilte der Meldende mit, dass ein Anwohner das Feuer mit zwei Gießkannen gelöscht hätte. Wir kontrollierten die Einsatzstelle und führten Nachlöscharbeiten mit der Kübelspritze aus.
Die Polizei Bersenbrück hat die ermittlungen aufgenommen.
Text und Fotos: Patrick Siebrecht
Einsatzkräfte: +++ Polizei +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1121

+++ Einsatz Nr: 9 – F_Gebäude_Kranken_Heim Üung MANV und Brandbekämpfung +++

 Fürstenau: Großübung im ehemaligen Pflegeheim „St. Reginenstift“
 
psb Fürstenau. Eine großangelegte Übung von Rettungsdienst und Feuerwehr fand am Samstagvormittag im ehemaligen Pflegeheim „St. Reginenstift“ welches in den kommenden Tagen abgerissen wird, statt. Das Szenario sah einen Brand in dem weit verzweigten Gebäude vor, in dem 15 Personen als vermisst galten.
Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Fürstenau, Schwagstorf, Vechtel und der Drehleitereinheit schickten ihre Atemschutzgeräteträger zur Personenrenrettung über mehrere Zugangsmöglichkeiten in das Gebäude. Eine Person war aus dem Fenster „gesprungen“ und war auf einem Vordach zum liegen gekommen und musste ebenfalls gerettet werden.
Verletztendarsteller der Realistischen Unfall- und Notfalldarstellung -RUND- des DLRG, setzten die Einsatzkräfte hierbei nicht nur physischen sondern auch psychischen Stress aus.
Das digitale Patientenanmeldesystem IVENA wurde erstmals mit der Erweiterung Ivena- MANV  bei dieser Großübung genutzt.
Rund 200 Kräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei arbeiteten hier Hand in Hand.
Text und Fotos: Patrick Siebrecht[psb]
Einsatzkräfte: +++ Polizei +++ IuK Gruppe Nord +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum +++ Freiwillige Feuerwehr Vechtel +++ Freiwillige Feuerwehr Schwagstorf +++ Freiwillige Feuerwehr Fürstenau

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1119

+++ Einsatz Nr: 8 – F_Bauerhof-Landw brennt Spänebunker +++

Ankum: Hackschnitzelbunker ging in Flammen auf -Übergreifen auf weitere Gebäude rechtzeitig verhindert
 
psb Ankum. Irgendwie ist bei der Feuerwehr Ankum in letzter Zeit der Wurm drinn: Fast immer wenn es eine Veranstaltung gab, gab es auch immer wieder langwierige Einsätze: Sei es die Fahrzeugeinweihung des TLF 3000 wo ein Strohlager brannte, oder der 85. Geburtstag eines Kameraden wo man mit einem Fackelzug beglückwünschen wollte und es dann einen Großbrand in Quakenbrück gab. Am Freitag fand die Jahreshautpversammlung statt, rund eine Stunde dem offiziellen Ende ging ein Kamerad nach draußen und bemerkte Feuerwerschein hinter dem Feuerwehrhaus. Sofort schlug dieser Alarm, die Anwesenden Kameraden eilten zu den Spinden zogen sich um und fuhren dann den Einsatzort an. Die kurze Einsatzfahrt führte zum Landwirtschaftlichen Betrieb an der Straße „Am Schultenhof“. Waren die Kameraden bereits am 29.12.2018 beim Brand des Hackschnitzellagers im Einsatz, brannte dieses mal die Hackschnitzelanlage. Die Anlage besteht aus zwei zusammengebauten Überseecontainern, im vorderen Bereich gefüllt mit 40 m³ Hackschnitzeln, im hinteren Bereich ist die Technik untergebracht. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen meterhohe Flammen aus den Containern und drohten auf den angrenzenden Stall und den Dachboden überzugreifen. Der Frontmonitor des TLF 16/24 diente zunächst zum niederschlagen der Flammen und dann als Riegelstellung zum Gebäude.
Ein Trupp unter schwerem Atemschutz führte die Löscharbeiten mit einem C- Rohr fort, während weitere Kameraden eine Wasserversorgung von einem nahe gelegenen Teich aufbauten. Der Stall und der Dachboden wurden nach Glutnestern bzw. Entstehungsbränden abgesucht, aber das rechtzeitige Entedecken, die Nähe zum Feuerwehrhaus sowie der erste Löschangriff haben eine Ausbreitung des Feuers verhindert.
Nachdem eine Tür des Containers aufgebrochen werden konnte, begann ein Kamerad mit einem Radlader die Hackschnitzel zum ablöschen aus den Containern zu holen. Da eine Seite der Container jedoch mit Mittel der Feuerwehr Ankum nicht zu öffnen war, wurde der Rüstwagen der Feuerwehr Bersenbrück nachalarmiert. Mit deren Motortrennschleifer und Schneidbrenner konnte dann nach einiger Zeit eine Wand herausgetrennt werden. Im Anschluß wurden die Hackschnitzel mit einem Radlader herausgeholt und mit einem C-Rohr auf einer Freifläche abgelöscht. Die in den Containern verbliebenen, kleinen Menge der Holzschnitzel wurden vorsorglich mit Löschschaum bedeckt. Im Verlaufe des Einsatzes erlitt ein Kamerad der Feuerwehr Ankum Kreislaufprobleme und wurde an den Rettungsdienst übergeben.
Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz aber auch mit Filtergräten wurden während der 6 stündigen Löscharbeiten eingesetzt.
Text und Fotos: Patrick Siebrecht[psb]
Einsatzkräfte: +++ Polizei +++ Rettungswache Ankum +++ SEG 1 +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum +++ Freiwillige Feuerwehr Bersenbrück

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1118

+++ Einsatz Nr: 7 – TH_Person_hinter_Tür Hausnotruf ausgelöst +++

Ankum: Hausnotruf ausgelöst
psb Ankum. In der Nacht zum Donnerstag um 01:16 Uhr wurden Polizei, Rettungsdienst und die Feuerwehr Ankum zu einem Haus am Voltlager Damm alarmiert, da dort der Hausnotruf ausgelöst hatte und es keinen Kontakt zur Bewohnerin gab. Da kein Notfall vorlag und die Bewohnerin selbst die Tür öffnete, konnten alle Einsatzkräfte nach kurzer Zeit wieder einrücken.
Einsatzkräfte: +++ Polizei +++ Rettungswache Ankum +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1117

+++ Einsatz Nr: 6 – Feuer_5 es brennt eine Lagerhalle +++

Quakenbrück: Lagerhallenbrand an der Artlandstraße – höchste Alarmstufe „Feuer 8“ ausgelöst
psb Quakenbrück. Am Dienstag um 14:04 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren aus Quakenbrück, Badbergen, Nortrup und Bottorf Borg zu einem gemeldeten Lagerhallenbrand an der Quakenbrücker „Artlandstraße“ alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gab es eine starke Rauchentwicklung aus einem mit Blech verkleideten Anbau der an eine ca. 5000qm² große Halle grenzte, Flammen schlugen bereits empor.
Aufgrund der Brandintensivität wurde die komplette Feuerwehr der Samtgemeinde Artland sowie die Feuerwehr Essen (Oldenburg) und die Drehleitereinheiten der Feuerwehren Ankum und Löningen nachalarmiert.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte wurde die SEG 1 angefordert.
Zunächst wurde mit mehreren Strahlrohren und mit dem Wenderohr der Drehleiter Nortrup versucht das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Um überhaupt an das Feuer gelangen zu können, wurde ein Bagger einer benachbarten Firma zur Einsatzstelle beordert um das Blechdach zu entfernen. Die Wasserversorgung erfolgte zunächst über die Entnahme von Löschwasser aus Hydranten.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten über Katwarn und Radiodurchsagen dazu aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Der Eigentümer gab an, dass keine Gefahr – oder Explosivstoffe in der Lagerhalle gelagert seien.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde über mehrere Strahlrohre und 2 Wenderohre (Ankum und Nortrup) das Feuer von außen bekämpft. Ein Innenangriff war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde der Fachzug 4 Messen und Spüren alarmiert. Da die Löscharbeiten nur unter schwerem Atemschutz und teilweise mit Filtermasken erfolgen konnte, wurde die Regenerationsgruppe der Malteser Alfhausen alarmiert.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes breitete sich das Feuer vom Anbau in die Lagerhalle aus, aufgrund dessen wurden weitere Drehleiteren, die SW Einheit Ankum sowie weitere Feuerwehren und das THW nachalarmiert. Im Bereich von Oberlichtern auf dem Dach konnten mit der Wärmebildkamera Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius gemessen werden, die Dachfläche an sich wies dagegen nur Temperaturen von um die 30 Grad Celsius auf. Starke Windböen sorgten immer wieder für einen Kamineffekt bei dem die Flammen teilweise mehrere Meter aus den Oberlichtern schossen. Hier war es hauptsächlich das Material rund um den Oberlichtern was zu brennen begonnen hatte. Über die Wenderohre der Drehleitern Löningen und Ankum konnten die Flammen immer wieder niedergeschlagen werden. Die Feuerwehr Lohne wurde mit ihrem Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) alarmiert, damit man mit dem Ferngesteuerten Gerät einen Innenangriff beginnen konnte ohne eigene Kräfte in Gefahr zu bringen.
Regierungsbrandmeister Röttger und Abschnittsleiter Nord Kempe verschafften sich im Verlaufe des Einsatzes einen eigenen Eindruck an der Einsatzstelle. Mit mehreren Drohnen verschaffte sich die Einsatzleitung einen Überblick von der Einsatzstelle.
Von der Hase aus verlegte unter anderem der SW 2000 der Feuerwehr Ankum eine Leitung zu einer Zisterne um diese mit Wasser zu füllen.
Um die Einsatzkräfte ablösen zu können wurde die komplette Feuerwehrbereitschaft Süd alarmiert.
Da ein etwa in der Dachmitte befindlicher Bau der mit Blech verkleidet war, nicht mit den Wenderohren effektiv abgelöscht werden konnte, bauten die Kameraden der Feuerwehr Vechta von ihrer Drehleiter aus einen Löschangriff bis zum Brandobjekt auf und konnten die Flammen niederschlagen. Gleichzeitig wurden nun mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz für Löscharbeiten im Innenangriff eingesetzt. Um Glutnester auf dem Dach ablöschen zu können, bauten die Ankumer Blauröcke ebenfalls einen Löschangriff von ihrer Drehleiter auf. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz öffneten die Blechverkleidung mit einer Rettungssäge und löschten letzte Glutnester ab.
Bevor die ersten Kräfte nach stundenlangen Löscharbeiten die Einsatzstelle verliessen, konnten diese eine warme Mahlzeit zu sich nehmen, die die Feldküche der Feuewehr Bippen zubereitet hatte.
Gegen 21:30 Uhr verliessen dann die ersten Kräfte die Einsatzstelle und die Feuerwehrbereitschaft Süd konnte ihre Arbeit aufnehmen und somit die Brandbekämpfung in der Halle fortführen.
Text und Fotos: Patrick Siebrecht [psb]
 
 
 
Einsatzkräfte: +++ Freiwillige Feuerwehr Wallenhorst +++ Polizei +++ Freiwillige Feuerwehr Lohne +++ Freiwillige Feuerwehr Dinklage +++ Rettungswache Quakenbrück +++ FB Nord FZ 4 +++ IuK Gruppe Nord +++ SEG 2 +++ SEG 1 +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum +++ Freiwillige Feuerwehr Nortrup +++ Freiwillige Feuerwehr Quakenbrück +++ Freiwillige Feuerwehr Badbergen +++ Freiwillige Feuerwehr Wehdel +++ Freiwillige Feuerwehr Gröhnloh +++ Freiwillige Feuerwehr Menslage +++ Freiwillige Feuerwehr Bottorf- Borg +++ FB_Umwelt_Fachzug_4 +++ Freiwillige Feuerwehr Löningen +++ Freiwillige Feuerwehr Essen Oldb. +++ THW Cloppenburg +++ Freiwillige Feuerwehr Vechta +++ Freiwillige Feuerwehr Bevern +++ THW Quakenbrück +++ FB Süd FZ_1 +++ FB Süd FZ_2 +++ FB Süd FZ_3 +++ FB Süd FZ_4 +++ FB Süd FZ_5

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1115

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