Feuerwehr Ankum

+++ Einsatz Nr: 54 – Arbeitseinsatz, überörtliche Hilfe NRW +++

NRW-Hochwasser: Zahlreiche Einsätze für Landkreis-Feuerwehrkräfte im Kreis Euskirchen
Landkreis Euskirchen. Nachdem die Alarmierung der Feuerwehr-Bereitschaftskräfte aus dem Landkreis Osnabrück am Freitagabend kurzfristig auf Mitternacht vorgezogenen worden war, erreichte die Kolonne mit rund 200 Kameradinnen und Kameraden und 45 Fahrzeugen gegen 5 Uhr in der Früh den Bereitstellungsraum auf dem Messegelände in Düsseldorf. Die ehrenamtlichen Helfer  konnten sich an einem reichhaltigen Frühstück stärken und sich ausruhen.
Am Vormittag gab es die Möglichkeit die Fahrzeuge zu betanken. Da örtliche Einsatzkräfte aus der Regeneration heraus wieder Einsätze abarbeiteten, blieb die Feuerwehrbereitschaft aus Osnabrück zunächst im Bereitstellungsraum. Auf dem Messegelände wurde den Einsatzkräften kostenloses W-LAN zur Verfügung gestellt.
Gegen 15 Uhr wurde dann die Feuerwehrbereitschaften mit den HytransFireSystem (HFS) der Feuerwehr Osnabrück und der Feuerwehr Hannover zum neuen Bereitstellungsraum am Kreishaus Euskirchen verlegt.
Nach einer kurzen Lagebesprechung fuhren der Bereitschaftsführer Till Kramer, der seinen ersten Feuerwehrbereitschaftseinsatz als Bereitschaftsführer leitete, sein Stellvertreter Holger Wilke sowie die Zugführer in den etwa zehn Kilometer entfernten Ort Weilerswist, wo nach einer kurzen Besprechung mit dem Leiter der Befehlsstelle Weilerswist der Ortsteil Metternich angefahren wurde. Der Ortsteil wurde durch den übertretenden Swistbach überflutet, Autos und Häuser wurden teils schwer beschädigt. Vermisste Personen waren zum Glück nicht zu beklagen. Laut der Befehlsstelle waren 153 Einsatzstellen abgearbeitet, dem gegenüber standen gestern Nachmittag noch 261 nicht abgearbeitete Einsatzstellen.
Personen, die in den Ort hinein wollten, wurden von der Polizei kontrolliert, da es hier nach der Katastrophe zu Plünderungen gekommen war. Nach einer Erkundungsfahrt wurde beschlossen, dass alle fünf Fachzüge nach Weilerswist verlegt werden und von dort zu den einzelnen Einsätzen starten. Bereitschaftsführer Kramer verblieb im Kreishaus Euskirchen. Der Einsatzleitwagen 1 koordinierte unter der Führung von Holger Wilke die Einsätze vom Feuerwehrhaus Weilerswist aus. Die Feuerwehren Osnabrück und Hannover fuhren eine andere Einsatzstelle an. 
Die größte Einsatzstelle war auf einem großen Grundstück: Auf rund 3.500 Quadratmetern stand die gesamte Fläche bis auf eine Höhe von rund 1,50 Meter komplett unter Wasser. Das voll unterkellerte Wohnhaus mit fünf Mietwohnungen stand ebenfalls unter Wasser. Bereits seit drei Tagen wurde versucht, das Wasser mittels einer vom Trecker angetriebenen Pumpe abzupumpen, leider mit kaum sichtbarem Erfolg. Hier wurden drei Tragkraftspritzen, die Heckpumpe des LF20KatS und zwei Schmutzwasserpumpen eingesetzt. Nachdem alles aufgebaut war, konnte sich ein Teil der Kräfte zu einer Turnhalle begeben, um dort zu duschen und zu übernachten.
Ergänzung und Abschluss:
Nach einer Besprechung mit der örtlichen Einsatzleitung wurde entschieden, in den Einsatzgebieten die die Feuerwehrbereitschaft Nord anfährt, keine Alarmfahrten durchzuführen. Hintergrund ist die Situation der Steinbachtalsperre, bei der die Gefahr des Brechens bestand. Die Bürger:innen waren zum einen auf diese Situation darauf vorbereitet worden, aber auch darauf, dass dann Hilfskräfte eine Evakuierung durchführen würden. Eine Anfahrt mit Sonder- und Wegerechten, die nicht der Evakuierung diene, könnte somit zu Panikreaktionen führen.
Sollte die Steinbachtalsperre brechen, hätte man 1 Stunde Zeit für die Evakuierung gehabt.
Die ganze Nacht über wurden an der Einsatzstelle auf dem Hof durch den Fachzug 1 – Wasserförderung, mit 4 Tragkraftspritzen, der Heckpumpe des LF 20 KatS der Feuerwehr Ankum, eine von einem Trecker angetriebene Pumpe sowie mehrere Schmutzwasserpumpen eingesetzt. Mehr als 12.000 Liter Wasser pro Minute, konnten so in eine zum Grundstück gehörenden, stillgelegten Kiesgrube gepumpt werden.
In vielen Gesprächen mit den Eigentümern des Grundstücks wurde klar, wie brisant die Situation am Mittwoch war.
Durch das Überlaufen eines Regenrückhaltebeckens gab es eine Flutwelle die Weilerswist und dessen Nachbarorte überflutete.
Auf dem zuvor genannten Grundstück hatten die Eigentümer nach bekannt werden der Flutwelle damit begonnen, Möbel in die oberen Etagen zu tragen, Fahrzeuge in Sicherheit zu bringen und mit einem Trecker einen Wall aus Erde und Kies aufzuschütten.
Innerhalb von 25 Minuten wurde das Grundstück auf einer Höhe von mehr als 2 Metern überflutet.
Wie auch bei den Anfahrten in die anderen Schadensgebiete war auch hier die Dankbarkeit der Anwohner riesig. Die auf dem Hof eingebundenen Einsatzkräfte wurden während der kompletten Einsatzzeit auf dem Hof mit Lebensmitteln und Getränken versorgt. Dieses wurde von den Eigentümern, Nachbarn und Freunden spontan organisiert. Bedenkt man wie Tief der Schock sitzen musste, eine respektable Leistung, vor der jeder Kamerad sprichwörtlich seinen Hut gezogen hat.
Gegen 13 Uhr am Sonntagnachmittag hatten die Einsatzkräfte mehr als 10 Millionen Liter Wasser abgepumpt und in die Kiesgrube befördert.
Abschließend wurde durch Zugführer Peter Beckmann /FZ 1 Wasserförderung, den Eigentümern in großer Runde die Einsatzstelle übergeben. Hier gab es viele lobende Worte für die Einsatzkräfte, die auf ihre Ruhephase verzichtet und alle gegeben hatten, aber auch Lobende Worte für die Eigentümer. Zum Abschluss gab es ein dreifaches Gut Wehr und ein Gruppenfoto wurde auf dem leergepumpten Hof aufgenommen.
Von der Einsatzstelle aus ging es dann zu einer Turnhalle, bei der sich die Kräfte stärken konnten, bevor dann der Bereitstellungsraum Weilerswist angefahren wurde.
Insgesamt wurden mehr als 100 Einsatzstellen von den 5 Fachzügen abgearbeitet, darunter Keller und mehrere Tiefgaragen.
In einer abschließenden Lagebesprechung bedankte sich Bereitschaftsführer Till Kramer bei den Kamerad: innen für die Geduld während der Wartezeiten und für die geleistete Arbeit.
Die HytransFireSysteme (HFS) der Feuerwehren Osnabrück und Hannover werden bis in den Montag hinein an der Steinbachtalsperre im Einsatz sein.
Um 0 Uhr trat die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord ihre Heimreise an.
Text: Patrick Siebrecht
-Pressesprecher Feuerwehrbereitschaft Nord Landkreis Osnabrück-
Einsatzkräfte: +++ FB Nord FZ 1 +++ FB Nord FZ 2 +++ FB Nord FZ 3 +++ FB Nord FZ 4 +++ FB Nord FZ 5 +++ SEG 1 +++ FB Süd FZ_1

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1295

+++ Einsatz Nr: 53 – Heimrauchmelder Rauchmelder piept in einer Wohnung +++

Ankum: Heimrauchmelder hatte ohne ersichtlichen Grund ausgelöst
psb Ankum. Am Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Ankum gemeinsam mit der Polizei und dem Rettungsdienst zu einem Mehrfamilienhaus an der Fasanstraße alarmiert.
Die Einsatzkräfte verschafften sich Zutritt zu der betroffenen Wohnung. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz kontrollierte die Wohnung auf evtl. vorhandene Personen und einen möglichen Brand, beides wurde nicht gefunden. Auch der Einsatz eines Mehrgasmessgerätes zeigte keine gefährlichen Werte an.
Einsatzkräfte: +++ Polizei +++ Rettungswache Ankum +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1294

+++ Einsatz Nr: 52 – F_Übung Rauchentwicklung aus dem EG +++

Ankum: Alarmübung an der Hauptstraße
psb Ankum. Am Montagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Ankum zu einem gemeldeten Gebäudebrand an der Hauptstraße alarmiert.
Was nur wenige wussten: Es handelte sich hier um eine geheim gehaltene Alarmübung die Ben Kortland und Phillip Gude ausgearbeitet hatten.
Seit gut 2 Wochen dürfen die Kameradinnen und Kameraden offiziell wieder gemeinsam üben, was vorher nur in kleinen Gruppen möglich war. Da kam es mehr als gelegen, dass ein zum Abriss stehendes Haus an der Hauptstraße der Feuerwehr für Übungszwecke zur Verfügung gestellt werden konnte.
 
Einsatzkräfte: +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1293

+++ Einsatz Nr: 51 – TH_Tier +++

In Rieste waren 4 Kälber in eine Güllegrube gefallen.
Die Kälber wurden durch Kräfte der Feuerwehren Epe und Rieste gerettet.
Da die Einsatzkleidung zunächst erst einmal gereinigt werden muss, brachte unser Ortsbrandmeister Ersatzkleidung zum Feuerwehrhaus Rieste.
Einsatzkräfte: +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum +++ Freiwillige Feuerwehr Rieste +++ Freiwillige Feuerwehr Epe

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1292

+++ Einsatz Nr: 50 – TH_U_Rettungsdienst DLK zur Patienten schonenden Rettung aus Wohnung +++

Fürstenau: Patient schonende Rettung mit der Drehleiter
psb Fürstenau. Telefonisch wurden am Montag 3 Kameraden der Feuerwehr Ankum zur Unterstützung des Rettungsdienstes mit der Drehleiter alarmiert.
Zunächst waren  keine Sonder- und Wegerechte erforderlich, doch auf der Anfahrt kam zwischen Ankum und Schwagstorf die Rückmeldung von der Regionalleitstelle, dass der Notarzt die Anfahrt per Sonder- und Wegerechte für erforderlich halte.
Der Patient wurde schonend über die Drehleiter aus dem 1. OG gerettet und dann dem Rettungsdienst wieder übergeben.
Text und Fotos: Patrick Siebrecht
Einsatzkräfte: +++ Rettungswache Ankum +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1291

+++ Einsatz Nr: 49 – F_Gebäude es brennt in einem Gebäude +++

Merzen: Benzinkanister brannte vor dem Haus
psb Merzen. Am Mittwoch wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem gemeldeten Gebäudebrand in Merzen alarmiert. Kurz nach dem Ausrücken der Drehleiter kam über Funk die Rückmeldung, dass ein Benzinkanister vor einem Haus brenne und keine weiteren Kräfte erforderlich seien.
Einsatzkräfte: +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum +++ Freiwillige Feuerwehr Ueffeln +++ Freiwillige Feuerwehr Neuenkirchen b. Bramsche +++ Freiwillige Feuerwehr Merzen

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1290

+++ Einsatz Nr: 48 – F_Gebäude Schwelbrand auf der Toilette es wird geräumt +++

Bersenbrück: Schwelbrand auf der Damentoilette
psb Bersenbrück. Die Drehleitereinheit der Feuerwehr Ankum wurde zur Oberschule in Bersenbrück alarmiert, da es auf der Damentoilette einen Schwelbrand gab. Beim Eintreffen der Drehleitereinheit begannen Trupps unter schwerem Atemschutz mit einem Hydrofix die Löscharbeiten. Anschließend wurde das Gebäude belüftet.
Text und Fotos: Patrick Siebrecht
Einsatzkräfte: +++ Polizei +++ Freiwillige Feuerwehr Ankum +++ Freiwillige Feuerwehr Bersenbrück +++ Freiwillige Feuerwehr Talge +++ Freiwillige Feuerwehr Gehrde

Originalartikel: https://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/einsaetze/einsatzbericht/1289