Feuerwehr

F_Dach brennt Dachstuhl

F_Dach brennt Dachstuhl 
Gebäudebrand im Bippener Ortsteil Orthe
4 Feuerwehren mehrere Stunden im Einsatz
 
Ankum/ Bippen. Zu einem gemeldetem Dachstuhlbrand im Bippener Ortsteil Orthe wurden am Mittwochnachmittag um 16:59 Uhr die Feuerwehren aus Bippen, Grafeld, Orthermersch/ Orthe sowie die Drehleitereinheit der Feuerwehr Ankum alarmiert. Der Schlauchwagen 2000 der Feuerwehr Berge wurde kurz darauf ebenfalls alarmiert.
 
Als die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle am Schafsdrift erreichten, brannten mehrere Räume des ca. 30 x 10 Meter großen Gebäudes teilweise in Vollbrand. Das Feuer hatte sich zum Teil auf den Dachstuhl ausgebreitet und eine Durchzündung der heißen Rauchgase im Dachstuhl stand kurz bevor.
 
Während mit mehreren Rohren das Feuer im Erdgeschoß bekämpft wurde, wurde aus dem Korb der Drehleiter heraus eine große Rauchabzugsöffnung im Dach geschaffen. Dadurch konnte erfolgreich eine Durchzündung der Rauchgase verhindert werden. Mit dem Wenderohr der Drehleiter wurde das Feuer im Dachstuhl bekämpft und eine Ausbreitung auf den gesamten Dachstuhl erfolgreich verhindert.
 
Um ausreichend Löschwasser vorhalten zu können, wurde ein mehrere hundert Meter entfernter Unterflurhydrant angezapft. Beim verlegen der Schlauchleitung vom Hydranten zum Einsatzobjekt kam auch der erst kürzlich in Dienst gestellte SW 2000 der Feuerwehr Berge zum Einsatz.
 
Da zunächst unklar war, ob sich zur Zeit des Brandausbruchs noch Personen im Gebäude aufgehalten hatten, wurde von der Feuerwehr Ankum ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit der Wärmebildkamera von der Gebäuderückseite her in das Brandobjekt geschickt, um mögliche Personen ausfindig zu machen. Zum Glück traf während der Suchaktion die Besitzerin des Gebäudes ein, diese konnte schnell Entwarnung geben.
 
Von der Feuerwehr Ankum wurden 2 Trupps unter schwerem Atemschutz gestellt, diese setzten unter anderem die Wärmebildkamera sowie ein Wenderohr ein.
 
Der Einsatz war für die Feuerwehr Ankum mit dem Einrücken ins Feuerwehrhaus gegen 20Uhr beendet.
 
Text und Fotos: Patrick Siebrecht
 
 
 


Originalartikel: http://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/index.php/einsaetze.html?view=show&id=451

TH_Person klemmt_PKW

TH_Person klemmt_PKW 
Verkehrsunfall geht glimpflich aus
 
Ankum. Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der B 214 Ecke Voltlager Damm, wurde am Dienstagvormittag die Feuerwehr Ankum sowie die Rüstwageneinheit der Feuerwehr Bersenbrück gegen 10:08 Uhr alarmiert.
 
In Höhe der B 214, Ecke Voltlager Damm war es zu einem Zusammenstoß zwischen einem BMW und einem Nissan gekommen, wobei die 74 Jährige BMW Fahrerin leicht verletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde.
 
In Absprache mit dem Notarzt wurde die klemmende Fahrertür mittels Rettungspreizer geöffnet. Ca. 15 Minuten nach der Alarmierung der Rettungskräfte konnte die leicht verletzte Fahrerin befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Mit dem Rettungswagen wurde diese in das nahegelegene Krankenhaus nach Ankum gebracht. Die Fahrerin des Nissan überstand den Zusammenstoß unbeschadet.
 
Der Verkehr wurde während der Rettungs- und Aufräummaßnahmen einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.
 
Die Rüstwageneinheit der Feuerwehr Bersenbrück konnte die Alarmfahrt abbrechen. Von den Einsatzkräften wurden vorsorglich die Fahrzeugbatterien an beiden fahrzeugen abgeklemmt sowie auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen.
 
Nach ca. 1 Stunde waren die Unfallfahrzeuge die beide vermutlich Totalschaden erlitten haben dürften, abgeschleppt und die Straße konnte wieder komplett freigegeben werden.
 
Text und Fotos Patrick Siebrecht


Originalartikel: http://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/index.php/einsaetze.html?view=show&id=450

Brennt Strohlager

Brennt Strohlager 
Brennendes Strohlager „Am Brunning“ in Ankum
Kompletter Strohvorrat des Reit- und Fahrverein Ankum e.V wurde vernichtet, Feuerwehrkamerad erleidet Rauchgasvergiftung.
 
Ankum. Am Ostersonntag war die Feuerwehr Ankum zur Brandsicherheitswache des stattfindenden Osterfeuers welches gemeinsam vom Schützenverein und der Kolpingsfamilie Ankum veranstaltet wurde, anwesend. Plötzlich entdeckten Zuschauer eine Verqualmung an einem in 50 Meter entfernten überdachtem und mit ca. 120 Großballen gefülltem Strohlager und meldeten dies den als Brandsicherheitswache anwesenden Einsatzkräften.
 
Sofort wurde eine Erkundung am überdachten Strohlager vorgenommen, wobei festgestellt wurde dass der Rückwärtige Teil des Strohlagers brannte. Mit einem bereit liegenden Löschangriff wurde ein erster Löschangriff vorgenommen und umgehend die Regionalleitstelle kontaktiert um die Alarmierung der Feuerwehr Ankum zu veranlassen.
 
Mehrere Feuerwehrkameraden in  zivil die unter den Zuschauern waren, eilten den Kameraden zur Hilfe, um einen weiteren Löschangriff aufzubauen. Ein Kamerad konnte mithilfe einiger Zuschauer mehrere Ponys aus einem nahe liegendem Stall retten und auf eine Wiese führen. Dann hieß es für die zivilen Kameraden ab zum Feuerwehrhaus um die Einsatzfahrzeuge zu besetzen und die Einsatzstelle anzufahren.
 
Zusätzlich zur schon bestehenden Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten, wurde eine Wasserentnahmestelle am Ankumer See eingerichtet. 2 Schlauchleitungen von je 200 Metern Länge wurden mit dem Schlauchwagen zur Einsatzstelle verlegt um genügend Löschwasser vorhalten zu können.
 
Mit Löschwasser aus 7 C- Rohren bekämpften 7 Trupps unter schwerem Atemschutz sowie mehrere Trupps mit Filtermasken das Feuer von allen Seiten um eine Ausbreitung auf einen nahe stehenden Stall sowie auf eine Böschung zu verhindern, welches auch gelang. Dem Löschwasser wurde Löschschaum hinzugefügt um damit eine bessere Löschwirkung zu erzielen.
 
Zur Unterstützung der 44 Einsatzkräfte wurden anfangs 2 Traktoren mit Frontlader eingesetzt, um die Strohballen aus dem Unterstand zu entfernen und auf einer Freifläche für weitere Löscharbeiten auszubreiten. Diese Arbeiten wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes mit einen Teleskoplader durchgeführt. Auch wenn nicht das ganze Stroh vom Feuer vernichtet wurde, ist dieses durch das eingesetzte Löschwasser nun unbrauchbar.
 
Ein Feuerwehrkamerad erlitt während der Löschmaßnahmen eine Rauchgasvergiftung und wurde dem Ankumer Krankenhaus zugeführt. Nach einigen Untersuchungen konnte dieser das Krankenhaus aber zum Glück wieder verlassen.
 
Die Polizei Bersenbrück nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf und befragte hierbei auch mehrere Zuschauer zum Geschehen. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.
 
Nachdem das übriggebliebene Stroh in dem Unterstand mit Löschschaum bedeckt worden war konnte gegen 23: 30 Feuer aus gemeldet werden. Dies hieß aber nicht das die Einsatzkräfte sofort wieder nach Hause konnten. Denn erst mussten alle 6 eingesetzten Fahrzeuge wieder mit Material bestückt werden, um für den nächsten Einsatz gerüstet zu sein, diese arbeiten waren gegen 24 Uhr abgeschlossen.
 
Text und Fotos: Patrick Siebrecht
 
 


Originalartikel: http://www.freiwilligefeuerwehrankum.de/index.php/einsaetze.html?view=show&id=447